Ergebnisse AKEP-Umfrage zu Geschäftsprozessen in Verlagen

Die AKEP-Kommission Geschäftsprozesse (Arbeitskreis Elektronisches Publizieren im Börsenverein des Deutschen Buchhandels) führte im Februar und März dieses Jahres eine Umfrage durch: „Digitaler Wandel und Geschäftsprozesse in der Verlagsbranche“. Ziel  war es zu ermitteln, inwieweit die Methoden der Prozessanalyse und -optimierung bereits in den Unternehmen der Verlagsbranche angewendet werden. Die Ergebnisse der Umfrage liegen jetzt vor.

Kommissionsleiter Ivo Hartz (content-press):

„Es zeigt sich, dass in einem großen Teil der befragten Unternehmen die Methoden der Prozessanalyse und -optimierung bekannt sind und genutzt werden. Das betrifft jedoch bisher nur etwas über die Hälfte der befragten Unternehmen. Der Kenntnisstand zu dem Thema ist zudem durchaus noch ausbaufähig. Hier sehe ich Potential für die AKEP-Kommission Geschäftsprozesse mit Informationen und Tools Unterstützung zu leisten.“

Die Ergebnisse im Detail:

Es nahmen 48 Befragte aus den Bereichen Geschäftsführung, Herstellung, IT, Business Development, Vertrieb/Marketing, Lektorat und Produktentwicklung teil. Die Auswertung zeigt, dass 65,8 % der Befragten die Bedeutung des Themas Prozessoptimierung für den Verlagsbereich als hoch bis sehr hoch einschätzen. Bei knapp 60% der Befragten nimmt dieses Thema im Unternehmen bereits einen hohen bis sehr hohen Stellenwert ein.

Bei etwas über der Hälfte der Befragten wurde im Unternehmen bereits eine Prozessanalyse und -optimierung durchgeführt oder ist geplant. Anlässe für Prozessoptimierungen sind vor allem die Einführung neuer Produkte sowie IT-Systemeinführungen, gefolgt von Kostensenkungen und geplanten Umstrukturierungen.

Knapp 60% der Befragten schätzen Ihren Kenntnisstand zum Thema jedoch noch als mittel bis nicht vorhanden ein.

 

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