eBook und App als Konkurrenten

Der ganz große Umsatzzuwachs der Verlage durch Buch-Apps bleibt bislang ja leider aus. Warum eine Konzentration auf eBooks kurzsichtig ist, und Verlage lieber in Apps investieren sollten, begründet Alexander Trommen (APPSfactory GmbH) in einem lesenswerten Interview im Buchreport:

…die E-Book-Umsätze [werden] mittelfristig den Printumsatz kannibalisieren, während Apps als neue Produktgruppe bisher bei keinem Verlag Substitutionseffekte hervorgerufen haben. Insofern ist der Erfolg der E-Books im E-Publishing gleichzeitig auch ’süßes Gift‚“

Aktuell machen Buch-Apps 5,5% des Angebots in den App-Stores aus, eBooks werden immerhin schon von 20% der Deutschen genutzt. Was Apps besser können als eBooks, hat die Digital Book World zusammengefasst und mit einer anschaulichen Infografik (s.u.) versehen.

Sicher ist: Gut gemachte, individuelle Buch-Apps erfordern einen anderen Konzeptions- und Herstellungsaufwand, als Umsetzung eines Buchs als eBook. Die Integration der App-Entwicklung in den Verlags-Workflow erfordert zusätzlichen Aufwand: Einen Aufwand, der sich für die Verlage (noch?) nicht ausreichend in Gewinn ummünzen lässt.

Quelle: http://www.digitalbookworld.com/2014/five-myths-about-book-apps/?et_mid=664648&rid=245622715 (29.3.2014)

Quelle: http://www.digitalbookworld.com/2014/five-myths-about-book-apps/?et_mid=664648&rid=245622715 (29.3.2014)