Dieter Bruning Geschäftsführer der content-press KG

Dieter Bruning (52) übernimmt zum 1.10.2014 als geschäftsführender Gesellschafter die Leitung der Leipziger Unternehmensberatung content-press KG.

Mit Dieter Bruning steht ein ausgewiesener Kenner der Produktions- und Change-Prozesse in Verlagen an der Spitze des Unternehmens. Von 2006 bis 2012 war er als Leiter Herstellung und Content bei Wolters Kluwer tätig.

Zuvor war Dieter Bruning u.a. Manager Operations und Leiter Juristische Dokumentation bei Lexis Nexis Deutschland und Leiter Juristische Dokumentation beim MBO Verlag. Er bringt langjährige Praxiserfahrung im Management von Produktionsprozessen im Verlagswesen sowie über 15 Jahre Erfahrungen in der Beratung und im Change-Management von Verlags- und Konzernumstrukturierungen mit. Seit 2013 ist er bei content-press als Senior Consultant in Projekten im Bereich digitales Publizieren und Optimierung von Publishing-Prozessen tätig.

Dieter Bruning übernimmt die Unternehmensleitung von Ivo Hartz, der sich zukünftig verstärkt auf die Geschäftsführung seiner Firma eScriptum konzentrieren möchte, das Team aber weiterhin als Senior Consultant unterstützen wird.

Content Management

Den Link zum heutigen Bild des Tages sah ich zuerst auf Twitter::

Spektakuläres Content Management System: Schreiben und ordnen auf Papier.

 

E-Production Manager: Intensivkurs der Buchakademie

Ein fünftägiger Intensivkurs vermittelt ab 30. August 2014 an der Buchakademie das Handwerkzeug für eine  effiziente E-Production über alle Kanäle und zeigt, wie unterschiedliche digitalen Produkttypen erfolgreich hergestellt bzw. optimiert werden.

Für hohen Praxisbezug sorgen u.a. Ivo Hartz, Geschäftsführer der content-press KG, Sven Krantz-Knutzen, Leiter Editorial Services bei Wolters-Kluwer Deutschland, und Thomas Narr, Produktionsleiter bei Gräfe und Unzer.

Wie können effiziente Produktionsprozesse für das medienübergreifende Publizieren aussehen, wie lässt sich Mehraufwand vermeiden? Worauf ist bei der Herstellung und Kalkulation von E-Medien zu achten? Und wie kann ein professionelles Datenmanagement die Produktion optimal unterstützen?

Weiterlesen auf der Seite der Buchakademie

Jaron Lanier und die großen Fragen der Buchbranche

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für den Internetpionier Jaron Lanier – das verwundert nur auf den ersten Blick. Lanier beschäftigt sich mit Kernfragen der Buchbranche: Wie lässt sich auch zukünftig mit kreativer Arbeit Geld verdienen? Wie kann ich die digitalen Daten eines Werks so absichern, dass die Urheber nicht ihrer Rechte beraubt werden? Oder konkreter: Welche Art von Geschäftsprozessen und IT benötigt ein Verlag heute? Und was zeichnet die Menschen aus, die mit diesen Daten und Prozessen arbeiten?

„Er [Lanier] will nicht einsehen, warum die Gesellschaft sich bereit erklären sollte, ihre Daten und ihre Arbeit umsonst herzugeben. Weiterlesen

eBooks sind böse – oder?

eBooks sind böse – das findet anscheinend Friedrich Forssmann, Mitarbeiter der Arno-Schmidt-Stiftung. Er argumentiert mit Textqualität, unklarem Urheberrecht und der Abhängigkeit von den Anbietern:

Bücher kommen vielleicht aus der Mode, sie überleben aber zuverlässig, im Originaltext ihrer Zeit, in der Orthographie ihrer Zeit, in der Ästhetik ihrer Zeit, in der Technik ihrer Zeit, und können und werden auch dann noch wiederentdeckt werden, wenn Amazon von Apple gekauft worden ist und beide von Google und Google von Gazprom und Gazprom von den Chinesen und die Chinesen von Qatar und alle zusammen längst pleite sind.“ 

Aus der intellektuellen Sicherheit der  Arno-Schmidt-Stiftung heraus ist das eine schlüssige Argumentation. Aber eine Antwort aus Sicht von Selfpublishern wünsche ich mir doch. Vielleicht mit  Weiterlesen