„Fit für 2020?“ – Umfrage zur IT-Infrastruktur in deutschsprachigen Verlagen

Content-press hat in Zusammenarbeit mit Professor Friedrich Figge, Lehrgebiet Multimedia und Electronic Publishing eine Umfrage zum Thema „Fit für 2020? IT-Infrastruktur in deutschsprachigen Verlagen – Entwicklungen & Trends“ durchgeführt. Eine der Ausgangsfragen war dabei zu ermitteln, ob die Branche ein attraktiver Arbeitgeber für IT-Kräfte und den IT-Nachwuchs ist. Angefragt wurden 150 deutschsprachige Verlage, darunter alle Unternehmen der Top 100*. Knapp ein Drittel der angefragten Unternehmen legte die Planungen offen und stand Rede und Antwort. Wir informieren Sie hier über die ersten Ergebnisse. Eine ausführliche Auswertung der Umfrage wird bei einer Branchenveranstaltung im Frühjahr 2016 vorgestellt.

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Dieter Bruning Geschäftsführer der content-press KG

Dieter Bruning (52) übernimmt zum 1.10.2014 als geschäftsführender Gesellschafter die Leitung der Leipziger Unternehmensberatung content-press KG.

Mit Dieter Bruning steht ein ausgewiesener Kenner der Produktions- und Change-Prozesse in Verlagen an der Spitze des Unternehmens. Von 2006 bis 2012 war er als Leiter Herstellung und Content bei Wolters Kluwer tätig.

Zuvor war Dieter Bruning u.a. Manager Operations und Leiter Juristische Dokumentation bei Lexis Nexis Deutschland und Leiter Juristische Dokumentation beim MBO Verlag. Er bringt langjährige Praxiserfahrung im Management von Produktionsprozessen im Verlagswesen sowie über 15 Jahre Erfahrungen in der Beratung und im Change-Management von Verlags- und Konzernumstrukturierungen mit. Seit 2013 ist er bei content-press als Senior Consultant in Projekten im Bereich digitales Publizieren und Optimierung von Publishing-Prozessen tätig.

Dieter Bruning übernimmt die Unternehmensleitung von Ivo Hartz, der sich zukünftig verstärkt auf die Geschäftsführung seiner Firma eScriptum konzentrieren möchte, das Team aber weiterhin als Senior Consultant unterstützen wird.

Die Buchbranche: Seit 50 Jahren in der Krise?

Die alljährliche Frankfurter Buchmesse naht,die sich aktuell selbst als „weltweit größte Handelsmesse für Inhalte“* beschreibt – das Buch kommt da gar nicht mehr exklusiv vor. Das kann man bedauern – in den letzten Jahren werden wirtschaftliche Probleme von Verlagen und Buchhändlern ja gern auf die Abkehr vom gedruckten Buch und  „das Internet“ sowie „die Technik“ zurückgeführt.

In der Buchbranche wird gern die Vergangenheit verklärt. Da wurden gute Bücher gedruckt, die kluge Menschen kauften., lasen und debattierten. Aber steckt die Buchbranche wirklich erst seit diesem Jahrtausend in einer Krise? Oder befindet sie sich einfach in einem Wandel, der schon immer fester Bestandteil ihrer Identität war?

„Das Verhältnis von Erstauflagen und Neuauflagen hat sich von Jahr zu Jahr weiter zuungunsten der Neuauflagen verschoben. 1963 war es 80:20. Das heißt: die Überlebenschancen der Bücher nehmen zusehends ab.“ (Die Zeit 39/1964)

Ein Artikel aus der „Zeit“ zur 50 Jahre zurückliegenden Frankfurter Buchmesse 1964 liest sich erstaunlich aktuell: Die Chancen und Risiken von eReader, sozialen Medien, Online-Handel, (fehlendem) Digital Rights Management, content curation etc. werden hier schon mitgedacht:

„Das ersehnte Zeitalter der Weltliteratur, das Zeitalter, das allen alles zugänglich macht, wird auch die Zeit der wachsenden Ratlosigkeit des Lesers, der wachsenden Verwirrung, der wachsenden Ungerechtigkeit gegenüber dem Geschriebenen sein“ (Die Zeit 39/1964

Vom Versuch, diese Ungerechtigkeit gegenüber dem Geschriebenen auszugleichen, lebt die Buchbranche bestimmt noch eine ganze Weile, wenn auch manchmal unter Wehklagen.

 

* Zitat aus der Pressemeldung der Buchmesse zur Kooperation mit AirBNB vom 8.9.2014

 

Content Management

Den Link zum heutigen Bild des Tages sah ich zuerst auf Twitter::

Spektakuläres Content Management System: Schreiben und ordnen auf Papier.